Workshop Konstruktive Kommunikation

Kommunikation – Professionelle Beziehungsgestaltung

Kommunikation im Team konstruktiv gestalten

Wir können nicht nicht kommunizieren (Paul Watzlawick) – Kommunikation findet überall statt und ist Mittel zur professionellen Beziehungsgestaltung im Team. Eine konstruktive Kommunikation ermöglicht individuelles und kollektives Wachstum.

Wir können der Kommunikation auch nicht aus dem Weg gehen. Sie ist in jedem Bereich, ob Meeting oder Kaffeeküche, zu finden und bestimmt die Kultur am Arbeitsplatz mit. Klare Ziele, Absprachen zu Aufgaben und Terminen, alles hängt von einem guten Kontakt zwischen der Führungskraft und den Mitarbeitenden ab. 

Und das ist gar nicht so einfach! Denn in jedem Team arbeiten Menschen mit unterschiedlichen Vorstellungen und Hintergründen zusammen. Hier kommt ein wertschätzender Austausch ins Spiel, die es der Führungskraft und den Mitarbeitenden ermöglicht, Bedürfnisse auszusprechen, Probleme zu benennen und Lösungen zu finden.

Unsere Kommunikationskultur ist geprägt von Werten und Normen. Kommunikation erfolgt sowohl verbal und nonverbal als auch symmetrisch und komplementär. Zudem gibt es den Sender einer Nachricht und den Empfänger, der die Botschaft decodiert, anhand des Gehörten, der Gestik und Mimik sowie den persönlichen Erfahrungen. Kommunikation beruht stets auf einem Wechselspiel zwischen Aktion und Reaktion. 

Kommunikationsfähigkeit als sozialer Softskill  

Überall dort, wo Menschen sich austauschen, entstehen Interaktionen, positive wie auch negative. Die Kommunikationsfähigkeit gehört zu den sozialen Softskills und hat für Führungskräfte und Teams eine große Bedeutung für die Kooperation, Zufriedenheit und Effektivität.

Kommunikation beeinflusst, wie wir uns wahrnehmen und individuell oder kollektiv weiter entwickeln. Deshalb ist eine respektvolle, mitfühlende und ehrliche Sprache von großer Relevanz. Um die Verständigung möglichst konfliktfrei zu gestalten, sind Kommunikationsregeln hilfreich. Sich ausreden zu lassen und aktiv zuzuhören, gehören mit dazu, wie auch wertschätzend zu sein.

Wertschätzung beginnt mit der Kommunikation auf Führungsebene. Führungskräfte haben hier Vorbildfunktion! Durch eine klare und wertschätzende Kommunikation mit dem bzw. im Team werden Missverständnisse vermieden und Konflikte reduziert. Dies insbesondere dann, wenn die Bedürfnisse der einzelnen Mitarbeitenden wahr und ernst genommen werden. Ein Feedback dient dazu, sich zu pushen und weiter zu verbessern. Der konstruktive Austausch im Team beinhaltet dann, Erfolge anzuerkennen und Fehler als Entwicklungschance wahrzunehmen. 

Nehmen Sie als Information mit, dass eine positive Kommunikationskultur auf gemeinsamen Werten wie Respekt, Akzeptanz, Verantwortungsbewusstsein, Offenheit, Ehrlichkeit und Courage beruht. Je klarer und transparenter die Verständigung ist, auch über die Ziele und Aufgaben, je mehr wir uns Aufmerksamkeit schenken und anderen zuhören, je konstruktiver und wertschätzender die Kommunikation in Ich-Botschaften auch bei Kritik verläuft, getragen von Vertrauen und Fairness, umso leichter werden Ziele erreicht.


Kommunikationsmodelle

Alle nun folgenden Modelle und Tools sind hilfreich, wenn die Kommunikation reflektiert und verbessert werden soll. Denn der Austausch untereinander ist ein entscheidender Faktor für die Zufriedenheit der Mitarbeitenden und den Erfolg von Projekten. Dafür ist auch Vertrauen erforderlich, um mit anspruchsvollen Szenarien konstruktiv umzugehen. 

Eisbergmodell 

Kommunikation findet zu 20% auf der Sachebene und zu 80% auf der Beziehungsebene statt. Zahlen, Daten und Fakten spielen bei der Wirkung von Sprache weniger eine Rolle als Emotionen, Erfahrungen und Körpersprache.

Die 4 Seiten und Ohren einer Nachricht 

Über die Sachebene, Selbstauskunft, Beziehungsebene und Appellebene kommunizieren Menschen miteinander.

Inneres Team

Innere Persönlichkeitsanteile oder Seiten beeinflussen die Kommunikationsverarbeitung und Reaktionen. Diese Anteile zu kennen, hilft, sich selbst mit den eigenen Motivationen und Bedürfnissen sowie die anderer Personen besser zu verstehen.

Sprache der Wertschätzung 

Bestärkende Worte, ungeteilte Aufmerksamkeit, Unterstützung, Geschenke in Form von netten Gesten und angemessener körperlicher Kontakt sind fünf wesentliche Faktoren für ein motivierend-produktives Arbeitsklima.

Motivationskompass

Die Grundmotive, die sich hinter unserer Kommunikation verbergen, gilt es zu entdecken, um Verhalten verstehen zu können und die eigene Wirkung zielorientiert zu optimieren. Hier spielen sowohl die Balance von Kreativität und Ordnung eine wichtige Rolle, als auch das Bedürfnis nach Harmonie und Durchsetzungsvermögen.

Gewaltfreie Kommunikation

Kommunikation wird empathischer durch vier Schritte – Beobachten statt bewerten, Gefühle wahrnehmen, Bedürfnisse erkennen und Bitten formulieren.

Harvard-Konzept

Für eine win-win-Lösung werden in Verhandlungen vier Prinzipien berücksichtigt: Menschen und Probleme getrennt voneinander behandeln, Konzentration auf Interessen statt Probleme, verschiedene Lösungsmöglichkeiten zur Auswahl stellen, objektive Kriterien für Entscheidungen suchen. Bei Nichteinigung wird die beste Alternative gemeinsam gesucht.

Teamrollen und Kommunikation

In jedem Team gibt es kommunikationsorientierte Rollen (Wegbereiter, Teamarbeiter, Koordinator), wissensorientierte Rollen (Neuerer, Beobachter, Spezialist) und handlungsorientierte Rollen (Umsetzer, Perfektionist, Macher), die durch ihre Eigenschaften und Fähigkeiten gut zusammenarbeiten können. Insbesondere dann, wenn über Stärken und Schwächen wertschätzend gesprochen wird. 

Jahori-Fenster

Dieses Modell besteht zum Abgleich von Selbst- und Fremdwahrnehmung aus vier Bereichen – Öffentlicher, geheimer und unbekannter Bereich sowie blinder Fleck.

Konstruktives Feedback

Mittels der Einschätzung von Kompetenzen kann diese Methode persönliches und kollektives Wachstum generieren. Insbesondere beim 360 Grad-Feedback eröffnen sich auf Grund der Rückmeldungen verschiedener Ansprechpartner neue Entwicklungschancen. Dabei sind Regeln zu beachten, wie beispielsweise die Trennung von Person und Verhalten sowie die „Formel“ WWW.feedback.DE. 

Radical Candor – Kultur der wertschätzenden Aufrichtigkeit

„Statt übereinander, miteinander sprechen“ ist ein wichtiges Leitprinzip, um von einer Läster-, Schweige- oder Aggressionskultur weg zu kommen. Damit ein wohlwollendes Miteinander entstehen kann, ist ehrliche und mitfühlende Offenheit auf Augenhöhe erforderlich.

Sie wollen Sicherheit in schwierigen Gesprächen gewinnen und eine gute Kommunikationskultur schaffen? Dann bieten diese Modelle und Tools Möglichkeiten für gelingende Wege der Kommunikation. Denn sie vermitteln Kenntnisse, auf deren Grundlage Sie nachvollziehen können, wie Sie auf andere Menschen wirken und mit unterschiedlichen Charakteren umgehen können. Ihre Kommunikationsfähigkeiten werden weiter entwickelt, um Ziele zu erreichen, Missverständnisse zu reduzieren und Konflikte zu lösen. 

Kommunikation als Erfolgsfaktor

Kommunikation ist nicht wegzudenken. Sie ist der Schlüssel für eine effektive Zusammenarbeit. Kommunikation kann positiv oder negativ gefärbt sein. Sie spielt sich zwischen Teammitgliedern, Führungskraft, Dienstleistern und Kunden ab.

In jedem Team treffen Menschen mit verschiedenen Vorstellungen und Hintergründen aufeinander. Meinungsverschiedenheiten sind da nicht zu vermeiden. Sind Respekt und Sachlichkeit vorhanden, können Absprachen für ein gemeinsames Ziel getroffen werden. Die Kommunikations-Tools verbessern dabei die Kollaboration im internen und externen Bereich.

Nehmen Sie als Information mit, dass eine konstruktive und wertschätzende Kommunikation die Motivation fördert. Missverständnisse werden minimiert, die sonst zu Reibungsverlusten führen. Ihre Kommunikationskultur entscheidet über den Erfolg!

Workshop-Methodik

Kommunikationsmethoden gibt es zahlreiche. Die hier getroffene Auswahl beinhaltet Tools, um die eigene Kommunikation zu reflektieren und zu verbessern. Ziel des Workshop ist es, sowohl das gegenseitige Vertrauen zu stärken als auch die kommunikativen Kompetenzen für eine klare und wertschätzende Kommunikation zu fördern. 

Kommunikation - Tools

Dafür wechseln sich theoretische Inputs, Selbstreflexionen, Diskussionen im Plenum und praxisbezogene Übungen in Kleingruppen ab. Inhalte von Rollenspielen können das Führen schwieriger Gespräche und der Umgang mit Kränkungen oder Konflikten sein. Und wie wir „Vom Meckern zum Machen“ kommen, ist beispielsweise Aufgabe der Gruppenarbeit, um Spannungen abzubauen und Lösungen zu finden.

Viel Wert wird auf den Transfer in den Alltag gelegt. Durch das methodische Vorgehen wird das Selbstvertrauen gestärkt und eine positive Kommunikationskultur geschaffen. 

Wenn Sie interessiert sind, nehmen Sie gerne mit mir Kontakt auf. Ich freue mich auf Sie und gestalte im Austausch mit Ihnen ein individuelles Angebot!